© TGS / 15. September 2019
Aufführungen - Fotoarchiv
2007 Wolke öber de Schwand Volksstück in vier Akten von Franz Bühler Regie: Alfred Jurt
Die Situation auf der "Schwand" ist alles andere als einfach. Bethli, die Tochter der verwitweten Bäuerin auf der Birkenschwändi, ist in Hans, Sohn des Korbers Christen, verliebt. Weil Hans aber wegen eines Unfalls (besser gesagt eines versuchten Totschlags) im Spital liegt, verrichtet Franz, Sohn des reichen Bauern Imboden, die Arbeit und führt das Zepter im Stall und auf dem Feld. Er und sein Vater möchten die gesamte Schwand in ihre Hände bekommen, wozu die Heirat mit Bethli ideal wäre. Während Franz sich grosse Hoffnungen macht, zeigt sich sein Vater auch andernorts als Ausbeuter. Frau Hofer, Bäuerin auf der Bachmatte, schuldet Imboden 3'500 Franken. Ihre Chancen bei ihm auf Verständnis zu stossen und weiterhin selbsständig einen Bauernhof führen zu können, stehen äusserst schlecht. Zur Freude (fast) aller hat Hans den Anschlag überstanden und sein gesundheitlicher Zustand beginnt sich soweit zu bessern, dass er nach Hause zurückkehren kann. Lange kann er sich dort aber nicht ausruhen, denn aufgrund einer Anzeige wegen Wildfrevels muss Polizeiwachmeister Worme eine Hausdurchsuchung vornehmen. Dabei stösst er auf ein Gewehr. Die Lage auf der Schwand sieht düster aus. Da schlägt die Stunde der Magd Rägu. Diese hat nicht nur ein lautes und manchmal freches Mundwerk, sondern hält auch ihre Augen und Ohren offen. Kann Rägu vielleicht zur Aufklärung der mysteriösen Umstände beitragen?
Theater 2007
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