© TGS / 3. August 2020
Aufführungen - Fotoarchiv
1997 Früelig im Buechehof Komödie in drei Akten von Maximilian Vitu Regie: Alfred Jurt
Drei Brüder hausen zusammen mit ihrer alten Magd einsam auf ihrem abgeschiedenen Bauernhof. Jakob, der ewig griesgrämige, und Heiri, der stets dumme Sprüche beigeben muss, sind die beiden älteren Brüder. Sie alle haben dem anderen Geschlecht abgeschworen und geniessen ihr Junggesellendasein. Der jüngere Bruder Fritz hingegen wäre den Frauen nicht so abgeneigt, zeigt sich jedoch solidarisch mit den beiden älteren. Auch die alte Magd Vrene steht jeder Frau, die sich den Junggesellen nähert, äusserst mürrisch und skeptisch gegenüber. Besonders als der Viehhändler Häberli mit einer guten Partie, der strammen Witwe Pfänninger, den Hof besucht, um sie an den Mann zu bringen, wandelt sich die eher gebrechliche Alte wieder zu einem keifenden Drachen. Das eintönige Leben der vier Hofbewohner ändert sich nun schlagartig, als Fritz während eines Gewitters vor der Tür ein Findelkind entdeckt. Auf Rat des Dorfpfarrers stellen die drei Brüder die Kindermagd Margrit ein, die den "Nachwuchs" versorgen und aufziehen soll. Mit ihrer netten und offenen Art krämpelt die junge Magd nicht nur den Hof um, sondern auch die Einstellung der Junggesellen. Ein emsiges, jedoch auch heimliches und verstecktes Buhlen und Balzen beginnt und treibt spassige Blüten...
Theater 1997